VU 2 Personen klemmt
 

 

 

23.10.2004 Wangelau - Franzhagen

Beim Frontalzusammenstoß eines VW Lupo mit seinem Audi A3 hat der Jugendwart des Kreisfeuerwehrverbandes lebensgefährliche Verletzungen erlitten. Auch die Unfallgegnerin musste mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Der Unfall ereignete sich aus noch nicht genau geklärten Gründen gegen 10.30 Uhr auf der Strecke zwischen Wangelau und Franzhagen nahe Büchen. Zur Rettung der beiden eingeklemmten Autofahrer waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Wangelau, Schulendorf, Lütau und Schwarzenbek im Einsatz, der Rettungsdienst war unter anderem mit vier Notärzten und dem ADAC-Rettungshubschrauber "Christoph Hansa" vor Ort.

 

Nach ersten Erkenntnissen an der Unfallstelle war die 26 Jahre alte Lupo-Fahrerin aus Lütau wahrscheinlich Richtung B 209 unterwegs und vermutlich auf der regenassen Fahrbahn in einer leichten Rechtskurve ins Schleudern und auf die Gegenfahrbahn geraten. Der entgegenkommende Fahrer versuchte wohl offenbar noch eine Vollbremsung und ein Ausweichmannöver, doch er hatte keine Chance, den Zusammenstoß zu verhindern. Die Tachnonadel seines Autos blieb bei 80 Stundenkilometern stehen, erlaubt ist im Unfallbereich Tempo 100. "Der Frontalaufprall muss sehr stark gewesen sein", sagte der Leitende Notazrt Dr. Michael Stachow.

 

Claus Posewang, der Wehrführer der Feuerwehr Wangelau, ließ sofort die Feuerwehr aus Schwarzenbek nachalarmieren, um für die Befreiung der Verletzten ausreichend hydraulisches Rettungsgerät einsetzen zu können. Zum Glück: Denn während des Einsatzes brach eine Rettungsschere, ein Spreizer versagte seinen Dienst.

"Die Kameraden an der Unfallstelle haben ruhig und vorbildlich gearbeitet. Es war ja keine normale Einsatzsituation, da viele Einsatzkräfte den Jugendwart natürlich durch sein engagiertes Wirken für unseren Verband kennen und als Fahrer des Audi auch erkannt haben", erklärte der stellvertretende Kreiswehrführer Martin Schröder.

Während die Schwarzenbeker Feuerwehrmänner zunächst den Kreisjugendwart aus seinem Wagen befreiten, kümmerten sich die anderen Feuerwehrleute um die eingeklemmte Lupo-Fahrerin, später unterstützten die Schwarzenbeker dabei noch. Die Front des Lupo war durch den Aufprall regelrecht zerfetzt. Nach rund einer Stunde waren beide befreit. Während die 26-Jährige mit dem Rettungshubschrauber ins Unfallkrankenhaus nach Hamburg-Boberg geflogen wurde, kam der Kreisjugendwart ins Geesthachter Johanniter-Krankenhaus.