Ölspur
 
 

 

15.04.2005

Einen "Tag der Ölspur" erlebten Schwarzenbeks Feuerwehrmänner am Freitag: Vier Mal mussten die Kameraden ausrücken, um im Stadtgebiet, auf der Bundesstraße 404 sowie auf der A 24 Ölspuren abzustreuen. Los ging es um 9 Uhr. Autofahrer hatten eine Streifenwagen-Besatzung der Polizei eine Ölspur im Bereich der Europabrücke gemeldet. Die Beamten überprüften den Sachverhalt und forderten schließlich die Feuerwehr an. "Nach unserer Kontrolle stellte sich die tatsächlich zunächst rutschige Spur als feuchter Streifen heraus. Offenbar hatte der Müllwagen aus seinem gepressten Aufbau die aus dem Abfall gedrückte Flüssigkeit verloren", berichtet Zugführer Thorsten Bettin. Er ließ den Einsatz (unter anderem von RW, HLF und MZF) daraufhin abbrechen.

Am Mittag gab es dann den zweiten Einsatz: Eine Ölspur zwischen der Kerntangente und der Zufahrt zur Europabrücke. Bettin: "Hier war es aufgrund ausgelaufenen Hydrauliköls extrem rutschig." Die Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer wurde mit Bindemittel behoben. Noch während die Kameraden im Gerätehaus die Fahrzeuge wieder klar machten kam eine Streifenwagen-Besatzung der Polizei vorbei und meldete auf der B 404 eine weitere Ölspur. Auch die wurde abgestreut.

Gegen 17 Uhr wurden die Schwarzenbeker Feuerwehrmänner dann zur Unterstützung der FF Kasseburg auf die A 24 gerufen: Zwischen den Abfahrten Schwarzenbek/Grande und Talkau in Richtung Berlin hatte ein Audi-Fahrer auf dem linken Fahrstreifen eine Ölspur hinterlassen. Während der erforderlichen intensiven Abstreuarbeiten im dichten Wochenendverkehr bildete sich ein mehrere Kilometer langer Stau, der sich erst spät wieder aufgelöst hatte.