Wohnungsbrand
 
 

 

30.04.2005 Lauenburger Str.

Jede Hilfe zu spät kam am Sonnabend für einen 70-Jährigen. Der Mann verbrannte in seinem Bett, als in seiner Dachgeschosswohnung an der Lauenburger Straße ein Brand ausgebrochen war. Der gehbehinderte Senior konnte sich vor dem Feuer nicht in Sicherheit bringen. Um 9.55 Uhr wurde der Brand bemerkt und über den Notruf der Feuerwehr gemeldet. Schon drei Minuten später war das erste Fahrzeug aus dem nahen Gerätehaus vor Ort. Der stellvertretende Wehrführer Berend Langeloh schickte sofort den Angriffstrupp ohne ein Strahlrohr zur Eigensicherung ins Gebäude, um den Mann vielleicht noch im letzten Moment zu retten. Doch vergeblich. Langeloh: "Bei unserem Eintreffen brannte das Zimmer bereits in voller Ausdehnung. Rauch und Flammen kamen aus den Fenster im Obergeschoss.


Im Innen- und Außenangriff wurde der Brand mit mehreren Strahlrohren von sechs Atemschutz-Trupps mit Druckluftschaum bekämpft. Während der Löscharbeiten fanden die Einsatzkräfte dann wenig später die verkohlte Leiche des 70-Jährigen in dessen Bett. Nach zwei Stunden war der Einsatz zunächst beendet, später wurden während einer Kontrolle nochmals Brandnester in den Decken und Wänden des Altbaus abgelöscht. Dier Brandursache ermittelt jetzt die Geesthachter Kripo.