Sturm
 
 

 

12.02.2005


Das zweite heftige Sturmtief des Jahres "Ulf" hat den Feuerwehrmännern im Lauenburgischen am Sonnabend und auch gestern noch mit seinen später entdeckten Folgen ordentlich zugesetzt. Von 17 Uhr am Sonnabend waren zahlreiche Wehren im Einsatz, um Sturmschäden zu beseitigen. Nach Angaben von Peter Kunze, dem Sprecher des Kreisfeuerwehrverbandes, wurden kreisweit knapp 50 Einsätze registriert. "Ernsthaft zu Schaden gekommen ist dabei zum Glück niemand", sagte Kunze. Schon vor fünf Wochen hatte ein Orkan für dutzende Einsätze der Retter gesorgt.


Die Schwarzenbeker Wehr rückte am Sonnabend wegen "Ulf" allein 12 Mal aus. "Vor allem im Sachsenwald an der B 404 bescherte uns der Sturm ordentlich Arbeit. Da mußten wir bei drei Einsätzen sechs Bäume beseitigen, die die Fahrbahn blockiert hatten", erklärte der stellvertretende Wehrführer, Berend Langeloh. An der Lauenburger Straße hielt ein Wahlplakat der FDP den Turbulenzen schon eine Woche vor der Wahl nicht mehr stand, in der Straße Am Strange mußte ein Schornstein gesichert werden. Weitere Bäume zerlegten die Feuerwehrmänner unter anderem an der Hamburger Straße und am Sachsenwaldring. "Nach dem letzten Einstaz um 0.30 Uhr in Höhe der Abfahrt nach Havekost hatten wir dann endlich Ruhe. Da hatten sich die Sturmböen auch gelegt", sagte Langeloh.