Unterstützung der Kripo
 
 

 

30.07.2005

Ein Reitstall-Besitzer ist am frühen Sonnabend im Kasseburger Ortsteil Ödendorf an der Bundesstraße 404 offenbar von einem oder mehreren Unbekannten erschlagen worden. Darauf deuteten die Spuren am Fundort der Leiche hin, erklärte ein Polizeisprecher. Der Sohn hatte seinen toten Vater am Sonnabend gegen 05.30 Uhr auf dem Reiterhof am Rande des Sachsenwaldes entdeckt, als er dort zur Arbeit gekommen war. Er alarmierte sofort Polizei und Rettungsdienst, doch der Mann war an seinen schweren Kopfverletzungen bereits gestorben, hieß es.
Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei war der 54-Jährige zwischen 02.30 und 05.30 Uhr unbemerkt aus dem Bett aufgestanden, hatte sich angezogen und war dann auf den Hof direkt an der Bundesstraße 404 gegangen. Ob er dort möglicherweise Einbrecher oder andere Menschen überrascht hat, konnte die Polizei noch nicht klären. Einbruchspuren habe man bisher nicht gefunden, hieß es.


Beamte der Mordkommission und Gerichtsmediziner waren am Mittag vor Ort, um den Tatort und die Leiche zu untersuchen. Der starke Regen am Morgen habe viele brauchbare Spuren verwischt, so der Polizeisprecher. Um den Ermittlern die Arbeit bei dem schlechten Wetter zu erleichtern und den Tatort abzuschirmen, unterstützte die Freiwillige Feuerwehr Schwarzenbek die Polizisten: Am Fundort der Leiche wurde das Schnelleinsatzzelt aufgebaut.