Verkehrsunfall
 
 

 

02.10.2005

 
 

Großes Glück hatte am Sonntagabend eine Autofahrerin, die auf der Bundesstraße 209 zwischen Schwarzenbek und Wangelau verunglückt ist. Obwohl sie mit ihrem Mercedes Kombi der C-Klasse von der Straße flog und nach dem Durchbrechen eines Knicks erst auf einem angrenzenden Acker landete, wurde sie nur leicht verletzt.

Gegen 18.45 Uhr war die Seniorin mit ihrem Kombi Richtung Lauenburg unterwegs. Aus noch ungeklärten gründen, möglicherweise wegen unangepasster Geschwindigkeit im Baustellenbereich der Bundesstraße, kam sie links von der Fahrbahn ab. Der Kombi flog durch den dicht bewachsenen Knick und landete auf allen vier Rädern auf einem Rübenfeld neben der Straße. Weil es zum Unfallzeitpunkt noch hell war, wurde der zerstörte Mercedes sofort von anderen Autofahrern entdeckt. Weil die Anrufer in den Notrufen die Unfallstelle nicht genau nennen konnten, wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Schwarzenbek, Wangelau und Lütau alarmiert. Dazu eine RTW-Bestazung der Rettungswasche in Lanken, das NEF aus Geesthacht und Streifenwagen der Polizei aus Lauenburg und aus Schwarzenbek.

Es war der erste Einsatz, bei dem das neue Einsatzkonzept der FF Wangelau seit Indienststellung des neuen TSF-W der Wehr zum Tragen gekommen wäre. Bei der Neubeschaffung entschied sich die Wehrführung bewusst darauf, auf hydraulisches Rettungsgerät zu verzichten. Stattdessen wurde alles in die Beladung integriert, was für den Ersteinsatz an der Unfallstelle erforderlich ist.

Mit dem hydraulischen Rettungsgerät rücken wie in diesem Fall auch künftig die benachbarten Wehren an.

Allerdings war die Mercedes-Fahrerin nicht eingeklemmt, so dass sich der Einsatz der Feuerwehrleute auf das Auffangen von auslaufenden Betriebsstoffen, die Sicherstellung des Brandschutzes und der Unterstützung des Rettungsdienstes bei der Rettung der Frau beschränkte.