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16.04.2006 Geesthacht

 

Ein 34 Jahre alter Mann, der seinen Selbstmord angekündigt hatte, hielt am Ostersonntag die Einsatzkräfte von mehreren Feuerwehren, von der Polizei, von Suchhundestaffeln sowie die Besatzung eines Hubschraubers der Bundespolizei in Geesthacht in Atem. Auch Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Schwarzenbek waren an der Suche nach dem 34-Jährigen beteiligt. Der Mann wurde im Wald am Pumpspeicherwerk vermisst. Schließlich konnte er am Sonntag gegen 12 Uhr nach rund zwei Stunden intensiver Suche aufgespürt und von der Polizei in Gewahrsam genommen werden.


"Der Mann lief im Bereich des Restaurants 'Alte Försterei' einer unserer Suchgruppen fast in die Arme. Da er als gewalttätig beschrieben wurde, haben wir gleich die Polizei dazu gerufen, die sich dann um den Mann gekümmert hat", berichtete der stellvertretende Wehrführer der Geesthachter Feuerwehr, Sven Albrecht, nach dem Eisnatz. Er hatte 50 Feuerwehrleute im Einsatz, die unter anderem aus Geesthacht, Schwarzenbek, Lauenburg und vom Kreisfeuerwehrverband aus Elmenhorst insgesamt vier Wärmebildkameras zur Suche einsetzten.

15 Helfer der Suchhundestaffeln der DLRG, des ASB und des DRK aus dem Lauenburgischen und dem Kreis Stormarn mit elf Vierbeinern und Feuerwehrleute zu Fuß und mit Fahrzeugen durchsuchten parallel den Wald vom Friedhof bis zum Gut Hasenthal und zum GKSS-Forschungszentrum.