Brennt Spänebunker
 
 

 

12.06.2006 Grabauer Str.


Dachdecker, die am Montag mit dem Verlegen von Dachpappe beschäftigt waren, haben für einen stundenlangen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Schwarzenbek bei der Firma Fette an der Grabauer Straße gesorgt: Um 10.35 Uhr wurde der Alarm für die Retter durch die Integrierte Regional-Leitstelle ausgelöst. Mitarbeiter hatten den durch die Dachdecker ausgelösten Brand bemerkt, als das Feuer in einem Spänebunker der Absauganlage für die Maschinen der Produktionshalle loderten. Schnell waren kurz darauf die ersten Feuerwehrmänner vor Ort, löschten die offenen Flammen in dem engen Spänebunker mit Feuerlöschern.

 

"Wir mussten hier extrem vorsichtig vorgehen, damit die Maschinen, die unter dem von dem Brand betroffenen Flachdach stehen, nicht in Mitleidenschaft gezogen wurden", berichtete der stellvertretende Wehrführer Berend Langeloh.

 

Statt Wasser konnten nur Feuerlöscher mit Kohlendioxid aus der Produktionshalle eingesetzt werden, um keine Wasserschäden oder Pulververunreinigungen auszulösen. Langeloh ließ vorsorglich einen Löschangriff aufbauen, weil zunächst unklar war, ob sich in der Zwischendecke bereits Flammen ausbreiten konnten. Mit einer Wärmebildkamera wurde der betroffene Dachbereich überprüft. Durch Atemschutzgeräten mussten sich die Retter bei dem schweißtreibenden drei Stunden dauernden Einsatz in der Mittagssonne gegen den Rauch und die feinen Metallspäne schützen.

"Es ist gut, wie man sich hier in Schwarzenbek auf die schnelle und professionelle Hilfe durch die Feuerwehr verlassen kann", lobte Udo Hein, Leiter Betriebstechnik bei Fette, die ehrenamtlichen Helfer. Hein: "Wir haben selbst acht Mitarbeiter beschäftigt, die hier in der örtlichen Wehr aktiv sind und die wir selbstverständlich zu allen Einsätzen freistellen. Hier konnten wir nun erleben, wie wichtig diese Unterstützung durch die Arbeitgeber ist, denn wir konnten von dem gekonnten Einsatz profitieren."