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14.10.2006 Dassendorf

 

Mehr als 100 Einsatzkräfte haben am Sonnabend rund um Dassendorf nach einer vermnisst gemeldeten Frau gesucht. 16 Stunden nach Beginn der Suchaktion meldete sich die Frau telefonisch bei ihrer Tochter. Es gehe ihr gut und sie sei freiwillig nicht wieder nach Hause gekommen, erklärte gestern Sonja Kurz, die Sprecherin der Polizeidirektion Ratzeburg. Weil zunächst unklar war, was passiert war, ordnete die Polizei die groß angelegte Suche an.

Am Freitagmorgen gegen 10 Uhr hatte die 58-Jährige ihr Haus in Dassendorf verlassen. Als sie gegen Mitternacht noch immer nicht zurück gekehrt war, informierte ihr Mann die Polizei. Nach einer Überprüfung des Sachverhaltes, nach dem von bedrohlichen privaten Problemen ausgegangen werden musste, organisierte die Polizei eine Suchaktion. Die Feuerwehren aus Dassendorf, Hohenhorn, Brunstorf, Wohltorf und Aumühle stellten Einsatzkräfte, die Schwarzenbeker Feuerwehr und der Kreisfeuerwehrverband zwei Wärmebildkameras. Zahlreiche Suchhunde aus dem Lauenburgischen, dem Kreis Stormarn und aus Hamburg rückten an.

Auch ein Hubschrauber der Bundespolizei ging in die Luft, von oben checkte der Schwarzenbeker Feuerwehrmann Sven Hems den Sachsenwald mit einer Wärmebildkamera. Doch alle Mühen waren vergeblich. Später fand man das Fahrrad der Frau am Bahnhof in Wohltorf, war sich aber dennoch über den Aufenthaltsort der Frau unsicher, also wurde weiter gesucht. "Wir mussten sicher gehen, dass sie sich nicht in einer Notlage befindet", so Sonja Kurz. Diese Gewissheit gab es, nachdem die Frau sich gemeldet hatte. Hinweise auf eine strafbare Handlung lagen nicht vor, so dass die Maßnahmen am Abend eingestellt werden konnten.