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23.04.2007 Schwarzenbek

Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften wurde am Montag in Schwarzenbek nach einem vermissten Mädchen gesucht. Die Einsatzleitung der Polizei befürchtete, das Kind könnte sich ewtas antun. Wie Sonja Kurz, die Pressesprecherin der Polizeidirektion Ratzeburg mitteilte, war die Schülerin am Sonntagabend offenbar zu spät nach Hause gekommen und darüber mit ihrer Mutter in Streit geraten. Wohl gegen 4 Uhr verließ das Kind dann unbemerkt das Haus und verschwand spurlos. Nach dem Aufstehen um 6 Uhr hatte die Mutter bemerkt, dass das Kind verschwunden war. Zunächst suchte sie auf eigene Faust nach ihrem Kind, leider ohne Erfolg, so Sonja Kurz. Danach meldete sie das Mädchen bei der Polizei in Schwarzenbek als vermisst.

Die Polizei in Schwarzenbek fahndete sofort nach dem Mädchen und überprüfte ergebnislos mögliche Anlaufpunkte und Aufenthaltsorte. Gegen 14 Uhr wurde dann eine groß angelegte Suchaktion in Schwarzenbek gestartet. Im Einsatz waren unter anderem ein Polizeihubschrauber aus Hamburg, die Freiwilligen Feuerwehren Schwarzenbek, Grove, Kollow, Gülzow, Brunstorf,und Hamwarde sowie die TEL des Kreisfeuerwehrverbandes mit etwa 60 Kräften, 12 Beamte der Polizei aus Schwarzenbek, 6 Polizeihunde mit Hundeführern und 14 Hunde der Rettungshundestaffeln von DRK, DLRG, ASB nebst Hundeführern sowie vorsorglich zwei Rettungswagen.

Nach vier Stunden konnte der Sucheinsatz beendet werden. Das Mädchen war nach Angaben der Polizei in Hamburg bei Bekannten ihrer Großeltern. Als die von der Vermisstenmeldung hörten, informierten sie die Mutter, so dass der Einsatz abgebrochen werden konnte. Zeitweise war sogar der Zugverkehr im Sachsenwald zwischen Schwarzenbek und Aumühle für eine Durchsuchung des Umfeldes am Bahngleis unterbrochen, so dass Hunderte Bahnreisende auf der Strecke Hamburg - Berlin und Pendler betroffen waren.