Verkehrsunfall
 
 

 

26.01.2007 B 209

Großes Glück hatten die Insassen eines Suzuki-Geländewagens am Freitagabend bei einem spektakulären Überschlag ihres Wagens auf der Bundesstraße 209 in Höhe Müssen. Aufgrund der spiegelglatten Fahrbahn hatte der Fahrer aus Basedow offenbar die Kontrolle über seinen Wagen verloren und war von der Straße geschleudert. Der gut zwei Tonnen schwere Geländewagen überschlug sich, drehte sich dabei um die eigene Achse und blieb entgegensetzt zur Fahrtrichtung auf der Fahrerseite in einem Graben nebend er Fahrbahn liegen.

 

Die Feuerwehrleute aus Schwarzenbek und Müssen, die sich gerade zu ihren Mitgliederversammlungen in den Gerätehäusern befanden, konnten nach dem Alarm um 20.45 Uhr sofort ausrücken. Bereits nach sechs Minuten waren die ersten Einsatzkräfte aus Schwarzenbek trotz der extremen Glätte an der Unfallstelle vor Ort, um zu helfen. Den 43-jährigen Fahrer und seine Beifahrerin konnten die Feuerwehrleute schnell aus dem Wagen retten, beide wurden anschließend von einem Notarzt und von Rettungsassistenten versorgt. Um die Insassen befreien zu können, wurde die Seitenscheibe der Beifahrertür mit Folie abgeklebt, dann das Glas zersplittert und die Tür mit einer Arbeitsleine offen gehalten. So konnte im Wagen gearbeitet werden und die Insassen den Wagen an dieser Öffnung verlassen. Vorsorglich hatten die Feuerwehrmänner den Suzuki mit Leiterteilen stabilisiert, damit er während der Rettungsaktion nicht umkippen konnte. Weil die Müssener Kameraden noch nicht mit ihrer Versammlung durch waren, rückten sie nach wenigen Minuten wieder ab, während die Schwarzenbeker, die ihre Versammlung eine Minute vor dem Melderalarm beendet hatten, noch aufräumten.

 

Durch überfrierenden Regen hatte sich am Freitagabend in weiten Teilen des Kreisgebietes Blitzeis gebildet. Der Regen gefror auf dem kalten Asphalt und sorgte für einen spiegelglatten Untergrund.