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13.05.2007 B 404

Feuerwehrmänner aus Schwarzenbek haben am Sonntagnachmittag durch ihren Einsatz einen größeren Umweltschaden an der Bundesstraße 404 im Sachsenwald verhindert: Sie fingen rund 800 Liter Diesel auf, bevor der Kraftstoff aus einem umgestürzten Laster ins Erdreich laufen und das Grundwasser verseuchen konnte.

Gegen 14 Uhr war der polnische Fahrer eines mit 25 Tonnen hängenden Schweinehälften beladenen 40-Tonners aufgrund viel zu hoher Geschwindigkeit umgekippt, als er auf einen Rastplatz fahren wollte. Nach Angaben der Polizei war der Trucker mit 90 Stundenkilometern unterwegs erlaubt waren 60. Der betrunkene Fahrer verletzte sich bei dem Unfall leicht am Kopf, an seinem Fahrzeug entstand ein Schaden von rund 100 000 Euro. „Durch die hängende Beladung und die unangepasste Geschwindigkeit hat sich der Auflieger aufgeschaukelt, so dass der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hat“, erklärte Kristian Käding vom Bezirksrevier der Polizeidirektion. Der Schwerlast-Experte unterstützte seine Kollegen bei der Unfallaufnahme. Unter anderem wurde veranlasst, dass der Fahrer aufgrund des Einsatzes 1600 Euro Sicherheitsleistung hinterlegen musste.

 

Die Bergungs- und Aufräumarbeiten an der Unfallstelle durch ein Spezialunternehmen zogen sich bis zum Abend hin. Die Feuerwehr Schwarzenbek war mit dem MZF, dem HLF 20/16, dem RW 2 und dem GW-N vor Ort. Den verletzten Fahrer brachte ein RTW der Feuer- und Rettungswache Schwarzenbek ins Krankenhaus. Dort wurde dem Mann auch eine Blutprobe entnommen.