Person in Not
 
 

 

26.09.2007 Mittelweg

Einsatz für die Besatzung des Rüstwagens RW 2, des Hilfeleistungs-Löschfahrzeuges HLF 20/16 und der Drehleiter DLK 23-12 am Mittwochnachmittag: Gemeinsam mit dem Rettungswagen der Feuer- und Rettungswache Schwarzenbek, dem Notarzteinsatzfahrzeug aus Geesthacht und einer Streifenwagenbesatzung der Polizeizentralstation Schwarzenbek rückten die Feuerwehrmänner zum Mittelweg aus. Dort war ein 71 Jahre alter Mann in einem rund zwei Meter tiefen Regenwassersickerschacht (rund 80 Zentimeter Durchmesser) im Garten eines Einfamilienhauses offenbar aufgrund einer internistischen Erkrankung leblos zusammengebrochen. Einen Unfall oder Fremdverschulden schloss die Polizei vor Ort aus. Nach einiger Zeit entdeckte die Frau des Mannes das Unglück und forderte über den Notruf 112 Hilfe an.

Feuerwehrmann Timo Lehmann stieg in den Schacht, um den Patienten zu retten. Mit Hilfe einer Rettungsleine, die dem Mann um die Brust gelegt wurde, konnte der 71-Jährige mit vereinten Kräften durch Lehmann und die Kameraden Benjamin Drews und Rainer Krolow oberhalb der Sickergrube aus dem Schacht gezogen werden. Von den Kameraden wurden sofort Wiederbelebungs-massnahmen eingeleitet, die nach dem eintreffen des Notarzt und der Rettungsassistenten von diesen übernommen wurden. Nach gut einer Stunde Behandlung an der Unglücksstelle ging es mit Sonderrechten ins Krankenhaus. Am Abend schwebte der Mann weiterhin in Lebensgefahr.