Großbrand
 
 

 

01.07.08 Louisenhof

Ein Großbrand hat am Dienstag das Wirtschaftsgebäude eines Bauernhofes in Louisenhof völlig zerstört. Gegen 9.50 Uhr hatten Anwohner den Brand bemerkt und die Feuerwehr angefordert.

 

Die 50 Einsatzkräfte von mehreren Wehren aus der Umgebung bekämpften die Flammen über ein Wenderohr der Schwarzenbeker Drehleiter, einen tragbaren Wasserwerfer und sieben Strahlrohre. 4000 Strohballen, die auf dem Dachboden lagerten, boten den Flammen reichlich Nahrung. Die Rauchsäule über der Einsatzstelle war 20 Kilometer weit zu sehen.

 

Ein Löschtrupp hatte Glück, als er bei Löscharbeiten knapp den Trümmern einer einstürzenden Seitenwand des Wirtschaftsgebäudes entkam. Wegen der starken Rauchentwicklung mussten die Einsatzkräfte meisten Atemschutzgeräte tragen. Dem betroffenen Landwirt halfen die Feuerwehrleute, den direkt angrenzenden Wohntrakt mit einem Sandwall vor dem Löschwasser zu schützen. An einer Giebelwand des Wohnhauses konnten mehrere Trupps im Innenangriff und vom Dach aus die Flammen stoppen. Um außen eine Steckleiter aufstellen zu können, musste das Dach eines Wintergartens mit einer Multicut-Säge geöffnet werden.

 

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Ermittler wollen sich das Objekt aber erst näher angucken, wenn alle Löscharbeiten beendet und die Brandherde abgekühlt sind. Der Schaden wurde auf mehrere 100.000 Euro geschätzt.