Verkehrsunfall PKL
 
 

 

10.02.2009 B 404


Schwerer Unfall mitten im Sachsenwald: Ein 33 Jahre alter Schwarzenbeker raste am frühen Dienstagmorgen mit einem Ford Mondeo gegen zwei Buchen am Straßenrand der Bundesstraße 404. Die gegen 3 Uhr alarmierten Feuerwehrmänner aus Schwarzenbek mussten den Mann mit hydraulischen Rettungsgeräten aus dem zerstörten Wagen befreien. Anschließend brachte der Notarzt den 33-Jährigen in das Boberger Unfallkrankenhaus.

 


Der Ford-Fahrer war von Schwarzenbek Richtung Norden auf der Bundesstraße unterwegs. Nach Polizeiangaben wollte er dann einem Wildschwein ausweichen, das ihm plötzlich vor das Auto lief. Das Manöver ging schief: Der Fahrer verlor die Kontrolle über den Ford, raste 20 Meter durch den Seitenstreifen und wurde dann an einer Böschung regelrecht in die Luft katapultiert. In gut zwei Metern Höhe prallte die Limousine gegen zwei Buchen.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Ford zerstört, der Fahrer in dem Wrack eingeklemmt. „Es war nach mehr als einem Jahr für uns wieder der erste schwere Verkehrsunfall, bei dem wir technische Hilfe leisten mussten. Weil so etwas jederzeit nötig sein kann, sind regelmäßige Übungen erforderlich, damit wir im Ernstfall im Umgang mit den Rettungsgeräten trainiert sind“, sagt Wehrführer Martin Schröder. Auch am Abend vor dem Unfall hatten sich die ehrenamtlichen Retter der Stadt zum Übungsabend getroffen. Zuletzt retteten sie am 9. Dezember 2007 einen eingeklemmten Autofahrer – ebenfalls auf der B 404 im Sachsenwald.

 


Mit schweren Verletzungen, unter anderem durch das eingedrückte Dach des Autos am Kopf, kam der Fahrer diesmal ins Krankenhaus. Nach eineinhalb Stunden war die Unfallstelle wieder geräumt.