Ast droht zu fallen
 
 

 

16.05.2009 Auf der Hörn

Wohl bei einer der heftigen Sturmböen in den vergangenen Wochen ist ein dicker Ast in einer riesigen Kastanie in Elmenhorst abgebrochen. Am Sonnabend fiel das vertrocknete Laub an dem Ast Passanten auf. „Der Ast ragte genau über den Gehweg und die Fahrbahn, so dass wir hier etwas tun mussten, um eine Gefahr für die Verkehrsteilnehmer auszuschließen“, sagte Elmenhorst Wehrführer Michael Wittkamp.

Weil er und seine Kameraden den massiven Ast in gut zehn Metern Höhe vom Boden aus nicht gefahrlos erreichen konnten, forderten sie Unterstützung aus Schwarzenbek an. Aus der Drehleiter wurde in luftige Höhe mit einer Motorkettensäge der mehrere Meter lange abgebrochene Ast vollständig gekappt. Auch andere Äste der 20 Meter hohen Kastanie mussten abgenommen werden, weil sie ebenfalls eine Gefahr darstellten. Nach dem Absägen zeigten sich faule Stellen im Holz. Die Straße „Auf der Horst“ war deshalb während des Einsatzes eine Stunde lang voll gesperrt.

Die mächtige Kastanie gab der Wohnanlage „Kastanienbrunnen“ ihren Namen.
„Wir unterstützen unsere Kameraden gerne, wenn dort Bedarf besteht. Man kann ja Geräte und Fahrzeuge wie die Drehleiter nicht überall vorhalten“, sagte Schwarzenbeks Wehrführer Martin Schröder.