Großfeuer - brennt Bauerenhof
 
 

 

06.12.2010 Klein Pampau


Klein Pampau - In Klein Pampau bei Schwarzenbek ist am Montag ein Bauernhof in Flammen aufgegangen. Das kombinierte Wohn- und Wirtschaftsgebäude des Hofes, eine Scheune und mehrere Anbauten fielen den Flammen zum Opfer. Verletzt wurde niemand, auch das Vieh kam davon. Schaden nach Polizeiangaben: Bis zu 500.000 Euro. Die Brandursache war zunächst unklar. „Unsere Ermittler können die Ruine frühestens am Dienstag betreten“, sagte Polizeisprecher Holger Meier.

 

Gegen 12.15 Uhr hatte es für die ersten Feuerwehren aus Pampau und Umgebung Alarm gegeben: Feuer in einem Bauernhaus wurde gemeldet. Als die Löschmannschaften an der Dorfstraße vor Ort waren, stieg Rauch aus dem Dachstuhl des Haupthauses auf. Doch unter dem stabilen Blechdach der Gebäude staute sich die Hitze. Zudem gelangte das Löschwasser von außen nicht an die Flammen. So breitete sich der Brand aus und brachte den Dachstuhl Stück für Stück zum Einsturz. Erst danach gelangte das Löschwasser an die Flammen. Da war es schon zu spät, die Gebäude waren trotz des Großeinsatzes nicht zu retten. Auch über die nachgeforderten Drehleitern der Freiwilligen Feuerwehren aus Schwarzenbek und Mölln wurden die Flammen bekämpft.

 

Probleme bereitete den etwa 80 Feuerwehrleuten die Löschwasserversorgung. Wegen der Belastung der aus dem Wasserwerk in Büchen gespeisten öffentlichen Wasserversorgung mit Keimen, stand nicht ausreichend Löschwasser für so einen Großbrand zur Verfügung. Deshalb musste mit mehreren Pumpen mühsam Wasser aus der Steinau über eine längere Strecke durch mehrere Schlauchleitungen zum brennenden Hof an der Dorfstraße gepumpt werden.

 

Helfer des DRK aus Schwarzenbek versorgten die Feuerwehrleute während des stundenlangen Einsatzes mit heißen Getränken. Koordiniert wurden die Kräfte durch die Technische Einsatzleitung.

Die Geesthachter Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zwar am Montag übernommen, konnte aber noch nicht in die heißen Trümmer.