Gefahrgutbehälter im Knick
 
 

 

22.12.2010 Hohenhorner Weg - Kröppelshagen

Unbekannte haben auf einem Spielplatz in Kröppelshagen eine Kiste mit als Giftmüll deklariertem Abfall abgelegt. Die Feuerwehr schickte Gefahrgut-Experten in den Einsatz, nachdem Kinder die rote Kiste, unter anderem mit einer mit einem Totenkopf markierten Flasche, entdeckt hatten.

Am Mittwochabend hatten zwei Jungs auf dem Rodelberg am Spielplatz am Hohenhorner Weg gespielt, als sie die rote Plastikkiste in einem Gebüsch am Rande des Geländes entdeckten. Sie schauten nach und wichen erschrocken zurück, als sie das Totenkopf-Symbol und einen Schriftzug „Gift“ auf einer der in der Kiste deponierten Flaschen sahen.

Die Jungs informierten eine Mutter, die rief die Polizei. Die Leitstelle der Feuerwehr schickte neben der Freiwilligen Feuerwehr Kröppelshagen für die Erstmaßnahmen am Einsatzort auch die Gefahrgut-Spezialisten aus Schwarzenbek, Lauenburg und von der Kreisfeuerwehrzentrale los.

 

„Wir hatten offensichtlich Glück. Durch den Schnee waren die Flaschen aneinander gefroren, so dass keine Flüssigkeit aus den Flaschen austreten konnte“, erklärte Thorsten Bettin, Zugführer der Feuerwehr Schwarzenbek. Nicht auszudenken, wenn die spielenden Kinder mit gefährlichen Flüssigkeiten in Kontakt gekommen wären.

Die Gefahrgut-Spezialisten verpackten die 40 mal 60 Zentimeter Kiste aus Altbeständen der Telekom luftdicht in Folie, um sie dann von Mitarbeitern des Bauhofes abtransportieren zu lassen. Die weiteren Ermittlungen wird die Umweltpolizei aus Ratzeburg führen. Unter anderem soll geklärt werden, was in den Flaschen enthalten ist und woher die möglicherweise brisanten Stoffe stammen könnten.